Kindertagesstätte Wendhausen

Umbau und Erweiterung einer Schule mit Außenanlagen

Kenndaten

Kategorien

Umbau, Anbau, Kitas, Möbel und Einbauten, Inklusives Bauen, Farbgestaltung

Typologie

Revitalisierung, Anbau in Holzbauweise

Zeitachse

2014 – 2017

Status

fertig

Ort

Lehre-Wendhausen

Größe

Nettoraumfläche NRF 641 m² und 166 m², Bruttogrundfläche BGF 1.062 m² und 190 m², Bruttorauminhalt BRI 3.015 m³ und 698 m³

Bauherr

Gemeinde Lehre

Projektbeschreibung

2 Kindergartengruppen und 1 Krippengruppe, Erweiterung um 1 Krippengruppe

Anfang 2015 wurde KPN von der Gemeinde Lehre damit beauftragt, das leerstehende ehemalige Schulgebäude Wendhausen, welches in den 1950er Jahren erbaut und mehrmals erweitert worden war, zu einer Kindertagesstätte umzubauen. Die Umbaumaßnahmen beschränkten sich auf den Innenraum und umfassten die Umstrukturierung der Räume, die Erneuerung aller Sanitär- und Heizungsanlagen sowie aller Oberflächen.

Die KITA Wendhausen beinhaltet im Erdgeschoss Gruppenräume für zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe (insgesamt 65 Kinder), eine Küche mit angrenzendem Speiseraum, einen Bewegungsraum und die Sanitäranlagen. Im Obergeschoss befinden sich die Personalräume und ein Lager.

Die beiden Bereiche Kindergarten und Krippe verfügen über separate barrierefreie Eingänge, diese münden in großzügige zentrale Spielflure mit Einbaugarderoben, die über eine Tür miteinander verbunden sind.

Die hellen Innenräume sind zur Identifikation und Orientierung mit farbigen Akzenten gestaltet. Weiterhin erzeugen Einbauten wie Spielpodeste und Fenster als Sichtverbindungen zwischen Räumen interessante und abwechslungsreiche Spielwelten.

Kurz nach der Eröffnung der KITA Wendhausen wurde festgestellt, dass weitere Krippenplätze benötigt werden und ein Anbau für eine Krippengruppe mit 15 Kleinkindern erforderlich ist.

Dieser ist über einen Verbindungsbau mit der Bestandskrippe verbunden, sodass ein neuer Eingang für beide Krippengruppen entsteht. Dieser Verbindungsbau fungiert als Windfang und beinhaltet gleichzeitig den Ausgang in den Krippen-Außenspielbereich, der sich im südlichen Bereich des Grundstücks befindet.

Der Anbau wurde als eingeschossiger Flachbau in Holzbauweise erstellt, nimmt durch seine Grundrissform Rücksicht auf örtliche Gegebenheiten und erschafft spannende Innen- und Außenräume.

Die Fassade des Anbaus steht im Kontrast zum verklinkerten Bestandsgebäude und führt die spielerische Innenwelt des sanierten Gebäudes weiter. Eine vorgehängte Fassade aus vertikalen, unterschiedlich farbigen Werkstoffplatten bildet die Außenhaut des organisch geformten Gebäudes, welches sich in die Hügellandschaft der Außenspielbereiche einschmiegt. Durch vertikale, auskragende Schwerter erhält die Fassade ihren spielerisch-leichten Charakter.

Die Innenräume nehmen die Verspieltheit der Fassade auf und werden durch Einbauschränke und kleinere Podeste ergänzt. Ebenso wie im Bestandsgebäude dienen auch hier farbige Akzente zur Orientierung und beleben die Spielwiese der Krippe.

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