Wettbewerbe

Alsterplatz

Das neue Quartier präsentiert sich als üppig grünes „Tor zum Westpark“. Die kompakten Baukörper stehen in einem großzügigen, vielgestaltigen Freiraum, das Quartier öffnet sich sozusagen in Richtung des Naherholungsgebiets.

Kategorien

Wettbewerb, Städtebau, Urbanes Wohnen

Teilnahme

12/2013

Ort

Braunschweig

Größe

29.600 m²

Bauherr

Nibelungen-Wohnbau-GmbH

Der Park wird – beginnend am Alsterplatz – durch ein Baumfeld als Grüne Achse eingeleitet. Eine Parkpalette ermöglicht weitgehende Autofreiheit im Quartier und schafft dadurch qualitativ hochwertige neue Außenräume. Das Rückgrat des Wohngebiets ist eine neue Wegeverbindung vom Alsterplatz in Richtung neue IGS, so dass die zur Schule strömenden Kinder und Jugendlichen ohne Straßenquerungen durch eine erlebnisreiche terrassierte Wegelandschaft geführt werden. Das Leitbild „Gegliederte und aufgelockerte Stadt“ wird zeitgemäß neu interpretiert. Eine verdichtete Bebauung einerseits ermöglicht großzügige Gemeinschaftsbereiche und sowie ökologisches und ökonomisches Bauen.

Alsterplatz – Wohnbebauung

In einem folgenden Wettbewerb wurden ein Gebäude für geförderten Wohnungsbau und ein Familiengerechtes Wohngebäude vertieft.

Kategorien

Wettbewerb, Wohnbau, Urbanes Wohnen

Teilnahme

11/2014, 2.Preis

Ort

Braunschweig

Typologie

Laubenganghaus

Größe

5.975 m² Bruttogeschossfläche | 19.000m³ Bruttorauminhalt | 3.216 m² Wohnfläche

Bauherr

Nibelungen-Wohnbau-GmbH

Ein fußläufiges, halböffentliches Wegenetz zwischen den Wohnzeilen und den Plätzen erschließt die Anlage. Die Grundrisse sind wirtschaftlich optimiert und besitzen nur einen geringen Verkehrsflächenanteil. Es entstehen so große, barrierefreie Wohnungen sowie kurze Wege zu Nebenräumen. In dem Familienwohnen ermöglichen gleichwertige Räume geringe Nutzungsfestschreibung und dadurch hohe Individualität in der Nutzung. Nach Außen werden beide Gebäude durch ein einheitliches Material gestalterisch zusammengefasst. Der Laubengang wird zum Erlebnisraum und zur Kommunikationsfläche.

Wohnen an der Kälberwiese

Die verdichtete Siedlung aus dem Jahr 2017 wirkt wie ein Teppich mit Längsstreifen von Ost nach West aus Abschnitten von 3-5 geschossigen Mehrfamilienhäusern im Wechsel mit zweigeschossigen, giebelständigen Stadthäusern. Dazwischen liegen Wasser-, Wege- und Vegetationsbänder.

Kategorien

Wettbewerb, Urbanes Wohnen, Städtebau

Teilnahme

09/2015

Ort

Braunschweig

Typologie

Zeilenbau

Größe

ca. 6ha | 550 Wohneinheiten

Bauherr

Stadt Braunschweig

Verknüpft werden diese Bänder durch platzartige Grünflächen mit unterschiedlichen Nutzungsangeboten. Trotz der Bebauungsdichte wurde durch den spannungsvollen Wechsel zwischen höheren und niedrigeren Gebäuden, zwischen Flachdächern und Zickzack-Dachlinien, zwischen der Kleinteiligkeit der Stadthausgärten und der großzügigen Weite entlang der Kanäle eine maßstäblich und offen wirkende Siedlung geschaffen. Sie wagt den Spagat, zu einer sehr uneinheitlichen Umgebung zu vermitteln und deutlich Eigenständigkeit zu zeigen. Wer wohnt hier? Man könnte sagen, hier trifft sich eher eine Lebensart als eine Gesellschaftsschicht: Leute, die gern urban, aber nicht anonym leben, die offen für gesellschaftliche Durchmischung sind, die Kinder haben oder mögen und für die Ökologie alltagstauglich ist.

Sportanlage Meesche

Das neue Gebäude vereint interne Vereinsfunktionen und öffentliche Gastronomie und soll im Zuge einer umfangreichen Neugestaltung und Aufwertung des Sportplatzes entstehen.

Kategorien

Wettbewerb, Sportanlage

Teilnahme

11/2017, 3.Preis

Ort

Wolfenbüttel

Typologie

Vereinsheim, Gastronomie

Bauherr

Stadt Wolfenbüttel

Seine mittige Lage am Hauptspielfeld und in unmittelbarer Okernähe legt das Herausarbeiten des Genius Loci dieser Oker umflossenen Sporthalbinsel im Zentrum der Anlage nahe. Der Baukörper stellt sich in die Verlängerung der Mittellinie des A-Platzes. Nach Westen nimmt er über das Spielfeld hinweg Bezug zu den überdachten Tribünenplätzen auf, nach Osten schiebt sich eine Terrassenplattform über die Böschung des Flusses, auf dessen anderer Uferseite der europäische Fahrradwanderweg verläuft und den Sportgedanken symbolisch weitertragen soll.

Das Gebäude ist in seiner Formsprache und Materialität in seinem Inneren und Äußeren eine Reduktion auf die wesentlichen Materialien „Sichtbeton und Holz“. Die Gestaltung in schlichter Eleganz wird durch den Kontrast zwischen kühler Robustheit und warmer Anmutung geprägt. Das Gebäude und seine Außenbereiche stehen für den ausgleichenden Pol geordneter Ruhe im Mittelpunkt der Bewegung und Dynamik der Sportstätte.

Aufwertung der Unterführung Westbahnhof

Die als Angstraum bezeichnete räumliche Situation wird durch die unzureichende und falsch interpretierte Lichtsetzung zu einer dimensionslosen Dunkelheit – Unbehagen.

Unser Konzept möchte die Aufenthaltsqualitäten an diesem Ort aufnehmen, den Ort veröffentlichen und vorhandenen Qualitäten durch geeignete Maßnahmen steigern. … vom passiven Angstraum zum aktiven Kunstraum. Der Entwurf sieht in Zukunft zwei Zonen vor. Die reine Verkehrsfläche, sowie eine großzügige, vom Straßenverkehr geschützte öffentliche Dynamikfläche, die durch unterschiedlichste Akteure bespielt werden kann.

Der Urbane Kunstraum bietet Raum für Kreativisten und Künstler, eine Plattform für Straßenaktivitäten. Er ist auch Gastraum für Vermittlung und versteht sich als experimentelles Labor für Aktivisten, die sich noch nicht in der Enge der konventionellen und etablierten Urbanen Stadt sehen.

Städtebauliche Neuordnung des Umfeldes Hauptbahnhof Braunschweig

Ein Planungsschwerpunkt des 18ha großen Wettbewerbsareal ist der Umgang mit dem vorhandenen Bahnhofsvorplatzes. Der zweite Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit der Kurt-Schumacher-Straße, als überdimensionierte Achse in Richtung Innenstadt.

Kategorien

Wettbewerb, Städtebau

Teilnahme

08/2019

Ort

Braunschweig

Typologie

Wohnquartier, Bahnhofs-vorplatz, Neustrukturierung

Größe

ca 18ha

Bauherr

Deutsche Bahn Station&Service & Stadt Braunschweig

Der Bahnhofsvorplatz wird mit raumbildenden Kanten baulich definiert und mit neuen attraktiven Besucherangeboten in den Erdgeschosszonen ausgestattet. Die nordwestlich vorbeigeführte Ringstraße wird zugunsten des Vorplatzes um die derzeitige mittlere Grünzone verschmälert. Der gewonnene Platzraum nimmt eine zusätzliche Busspur auf und ermöglicht die Angliederung von Car-Sharing, E-Ladestationen, Fahrradparkanlagen und Kiss & Ride Angeboten mit guter Orientierung direkt am Platz.

Das heutige Verkehrsaufkommen der überbreiten Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Innenstadt ist gering und kann somit zukünftig umgeleitet werden. Die Kurt-Schumacher Straße wird autofreier Boulevard. Die dadurch gewonnenen Flächen vor dem Park werden mit der „Langen Reihe“ bebaut, einer gegliederten 3 bis 5-geschossigen Wohn- und Geschäftszeile, die den Boulevardraum definiert und Übergänge zum Park inszeniert und rhythmisiert.

Der Bereich eines ehemaligen Bummelcenters mit Wohntürmen wird blockartig zu Wohnhöfen verdichtet und bildet gleichsam das Rückgrat des Bahnhofviertels.

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